Die Kehre #19: Überwucherungen (IV)

Art.Nr.: SZN490

Die vierten »Überwucherungen« im nunmehr fünften Kehre-Jahrgang versammeln wieder etliche ökologische Denkanstöße mit breiter thematischer Streuung

Felix Ansorg wendet sich diesmal der Technikkritik Martin Heideggers zu – der »Kehre«, die unserer Zeitschrift den Namen gab – und räumt mit dem Missverständnis auf, sie verleite zu blinder Maschinenstürmerei. 

Außerdem gehen wir dem Aufstieg und Fall der »Letzten Generation« nach. Der Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser attestiert ihr in seiner Bestandsaufnahme eine »hyperrevolutionäre Ungeduld«, die sie von der politischen Kärrnerarbeit abhalte: Ein Opfer ihrer eigenen apokalyptischen Erzählungen?  

Nils Wegner schließt derweil seine in der Kehre 18 »Meer und Ozean« begonnenen Standortbestimmung ab: »Fest steht, dass ein Volk und dessen Fortbestand soziale, somit genuin politische Ansprüche stellen – nicht etwa bloß ökonomische, die sich mit dem Drehen an Stellschrauben der Ressourcenallokation bedienen ließen«, ein eminent wichtiger Text. 

Beiträge u.a.: 

Felix Ansorg 

Zur Technik. Wi(e)der die Kritik 

Benedikt Kaiser 

Falsch abgebogen. Wie die »Letzte Generation« sich selbst delegitimierte 

Nils Wegner 

Was sei der Mensch – und wieviel? (II) Optimierung, Rationalisierung, Deformierung 

Alain de Benoist 

Angesichts der Technik 

Gespräch mit Bernard Rio 

Der heilige Wald der Kelten

Preis:

13,00 EUR

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Die Kehre #19: Überwucherungen (IV)